Satzung

S A T Z U N G

des

Schützenverein Fuhrberg e.V.

vom 22.01.1994

Mitglied des Deutschen Schützenbundes

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Wappen Verein Wappen Ortschaft

gegründet 1906


Inhaltsverzeichnis

Nr. Inhalt

§ 1 Name und Sitz des Vereins

§ 2 Zweck des Vereins

§ 3 Erwerb der Mitgliedschaft

§4 Erlöschen der Mitgliedschaft

§5 Beiträge und sonstige Pflichten

§6 Organe und Einrichtungen

§7 Vorstand

§8 Mitgliederversammlung

§9 Schießsport

§10 Auflösung

§11 Satzungsänderung

§12 Inkrafttreten


§1 Name und Sitz des Vereins

Der Verein führt den Namen: „Schützenverein Fuhrberg e.V.“

Der Verein, der am 17. März 1906 in Fuhrberg gegründet worden ist, hat seinen Sitz in Burgwedel 2, OT Fuhrberg

Er ist in das Vereinregister beim Amtsgericht Burgwedel unter der Nummer

6 VR 108 eingetragen.

Der Verein ist Mitglied des Sportkreises Hannover Land im Landessportbund

Niedersachsen e.V. und des Deutschen Schützenbundes.


§2 Zweck des Vereins

1.) Zweck: Der Verein bezweckt, den Schießsport und die Geselligkeit seiner Mitglieder zu pflegen.

2.) Der Verein verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke; seine
Tätigkeit und etwaiges Vermögen dienen ausschließlich und unmittelbar
gemeinnützigen Zwecken im Sinne der §§ 52 ff. der Aufgabenordnung

3.) Etwaige Überschüsse dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden.
Die Mitglieder erhalten keine Gewinnanteile und in ihrer Eigenschaft als
Mitglieder auch keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

4.) Es darf auch kein Mitglied aus Verwaltungsaufgaben, die den Zwecken des Vereins
fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütung begünstigt werden.

5.) Zuwendungen an den Verein aus zweckgebundenen Mitteln des Landes, des Landes
Sportbundes oder seiner anderen Einrichtungen oder Behörde dürfen nur für die
vorgeschriebene Zwecke Verwendung finden.


§3 Erwerb der Mitgliedschaft

Mitglied des Vereins kann jeder unbescholtene Bürger werden. Die Teilnahme am aktiven Schießsport
wird durch die jeweils gültige Sportordnung des Deutschen Schützenbundes geregelt.

Die Mitgliedschaft wird durch eine schriftliche Beitrittserklärung, die auch eine Anerkennung der
Vereinssatzung enthält und die Zahlung einer Aufnahmegebühr von 20,–DM erworben.

Bei Jugendlichen wird keine Aufnahmegebühr erhoben.

Die Aufnahme beschließt die Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit.

Mitglieder, die aus dem Verein ausgetreten sind, können eine neue Mitgliedschaft nicht vor Ablauf eines Jahres wieder erwerben.


§4 Erlöschen der Mitgliedschaft

Die Mitgliedschaft endet durch Tod, Austrittserklärung oder Ausschluss.

Der jederzeit mögliche Austritt erfolgt durch eine schriftliche Erklärung an den Vorstand, entbindet jedoch nicht von der
Verpflichtung, etwa rückständige Mitgliedsbeiträge und den Beitrag für das laufende Kalenderjahr zu zahlen.

Wer gegen die Ehre und den guten Ruf des Vereins verstößt, kann aus dem Verein ausgeschlossen werden.

Über den Ausschluss entscheidet der Verein durch schriftlichen Bescheid.


§5 Beiträge und sonstige Pflichten

Der Mitgliederbeitrag wird auf Antrag des Vereinsvorstandes durch die Mitgliederversammlung festgesetzt
und ist im Voraus fällig und zwar jeweils im März eines jeden Jahres.

Ehrenmitglieder sind beitragsfrei.

Ist ein beitragspflichtiges Vereinsmitglied ohne ausreichenden Grund mit dem Beitrag für ein Jahr rückständig,
so kann es ebenfalls aus dem Verein ausgeschlossen werden.

Die von Mitgliedern gewonnenen Preise werden Eigentum des Vereins.

Ehrenmitglieder und Mitglieder, die das 55. Lebensjahr überschritten haben, sind zur Teilnahme an
den Schießübungen und sonstigen Veranstaltungen nicht verpflichtet.

Alle übrigen Mitglieder sollen sich bemühen, an diesen Veranstaltungen möglichst regelmäßig teilzunehmen.


§6 Organe und Einrichtungen

Organe des Vereins sind der Vorstand und die Mitgliederversammlungen.

Auf Beschluss der Mitgliederversammlung können weitere organisatorische Einrichtungen,
insbesondere Ausschüsse mit besonderen Aufgaben geschaffen werden.


§7 Vorstand

Der Vorstand besteht aus:

  1. dem 1. Vorsitzenden
  2. dem stellvertretendem Vorsitzenden
  3. dem Kassenwart
  4. dem Schriftführer
  5. dem stellvertretendem Schriftführer
  6. dem Schießsportleiter
  7. der Leiterin der Damenabteilung
  8. dem Leiter der Jugendabteilung

Vorstand im Sinne des § 26 BGB sind der Vorsitzende und seine Stellvertreter, jeder von ihnen kann  den Verein alleine vertreten.

Der Vorstand ist in der Jahreshauptversammlung für die Dauer der nächsten zwei Jahre zu wählen.

Wiederwahl einzelner Vorstandsmitglieder oder des gesamtem Vorstandes ist möglich.

Der Vorstand ist verpflichtet, das Schießen zu ordnen und etwaige Übertretungen desselben erforderlichenfalls zu bestrafen.


§8 Mitgliederversammlung

Die Einberufung zu allen ordentlichen Mitgliederversammlungen und der Jahreshauptversammlung erfolgt durch
den Vorstand mit einer Frist von einer Woche unter der Bekanntgabe der Tagesordnung schriftlich durch Aushang.

Die Jahreshautversammlung findet jährlich im Januar statt. Zur Tagesordnung der Jahreshauptversammlung gehören:

  1. a) Jahres- und Kassenbericht des Vorstandes
  2. b) Bericht der Rechnungsprüfer
  3. c) Entlastung des Vorstandes
  4. d) Wahl der Rechnungsprüfer
  5. e) Neuwahl, Bestätigung, Abberufung der Vorstandsmitglieder
  6. f) Festsetzung der Aufnahmegebühr und Beiträge

Jede ordnungsgemäß einberufene Versammlung ist beschlussfähig.

Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist auf Verlangen der Hälfte der Mitglieder einzuberufen.

Über alle Mitgliederversammlungen ist eine vom Vorsitzenden oder seinem Stellvertreter zu unterzeichnende Niederschrift aufzunehmen.


§9 Schießsport

Über den Schießsport ist ein Ausschuss zu bilden, bestehend aus dem Vorstand angehörenden

Schießsportleiter und aus zwei Beisitzern. Die Beisitzer werden von der Mitgliederversammlung gewählt.

Die Sportschützenabteilung wählt ihren Sportschützenobmann und die einzelnen Spartenleiter selbst.

Der Schießsportausschuss gibt die Schießtage bekannt und zwar mindestens 14 Tage vor jeder Übung.

Jedes Vereinsmitglied kann mit seinem eigenen Gewehr schießen.

Geschossen wird nach der Sportordnung des DSB

Über die Schießbedingungen entscheidet die Mitgliederversammlung durch Beschluss.

Etwa ausgesetzte oder errungene Preise händigt der Vorstand aus.

Geschossen wird auf dem Vereinseigenen Schützenstand und zwar mit Kleinkaliber, Sportpistole, Luftgewehr, Luftpistole und Armbrust.

Die Auswertung der Schießergebnisse obliegt dem Schießsportleiter mit seinen beiden Beisitzern und den jeweils Protokoll führenden Schießwarten.

Den Anordnungen des jeweiligen Schießleiters ist unbedingt Folge zu leisten.

Die Schießwarte haben dafür zu sorgen, dass die Sicherheitsvorschriften und alle der Sicherheit dienenden erteilten Annordnungen befolgt werden. Es ist untersagt, ohne ausdrückliche Erlaubnis sich zur Scheibe oder in den Bereich einer Schießbahn zu begeben.

Übertretungen können von Vorstand bestraft werden.


§10 Auflösung

Die Auflösung kann nur in einer besonders zu diesem Zwecke mit einer Frist von einem Monat einzuberufenden, außerordentlichen Mitgliederversammlung mit einer Mehrheit von dreiviertel der anwesenden Mitglieder beschlossen werden.

Bei der Aufhebung oder Auflösung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zwecks, fällt das Vermögen des Vereins der Gemeinde Burgwedel zu, die es ausschließlich für die Förderung der körperlichen Ertüchtigung der Allgemeinheit durch Leibesübungen (Turnen, Sport, Spiel) im Sinne des § 17 Absatz 3 Ziff. 1 des Steueranpassungsgesetztes zu verwenden hat.


§11 Satzungsänderung

Änderungen der Satzung können mit zweidrittel Stimmenmehrheit durch jede beschlussfähige Mitgliederversammlung beschlossen werden.


§12 Inkrafttreten

Diese Satzung tritt am 22.01.1994 in Kraft.